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NEUE BĂśCHER

BERND STRIEGEL:
Ăśber das Geld - Geschichte und Zukunft des Wirtschaftens
2. ĂĽberarbeitet Auflage Juli 2005
603 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-449-2 | 38,00 Euro

„Geld regiert die Welt“ -  diese allgemein verbreitete Formel suggeriert ein Wissen ĂĽber den Gegenstand der Aussage, das wohl bei kaum einem der vielen Menschen wirklich vorhanden ist, die sie immer wieder gebrauchen.
Bernd Striegel ist in seiner geschichtlich wie theoretisch weit ausgreifenden Arbeit „Über das Geld“ der Entstehung, den Eigenschaften und den Funktionen dieser „chemischen Kraft der Gesellschaft“ (Karl Marx) nachgegangen. Es ist daher vielleicht nicht zufällig ein Chemiker, welcher der umfassend verbindenden und zugleich trennenden, der schöpferischen und zugleich zerstörerischen Macht des Geldes auf die Spur zu kommen versucht. Scharfe Kritik am herrschenden Umgang mit dem Geld wird hier kontrastiert mit Vorschlägen für eine neue Wirtschaftsordnung, die sich nicht mehr als Krisenzusammenhang darstellen müßte.
Eine der Stärken des Buches besteht sicher darin, daß es gleichermaßen Zustimmung und Kritik herausfordert. Beides kann nur dazu beitragen, der Diskussion über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit Anstöße und Anregungen zu geben.

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ROBERT MUSIL:
Geld. Raum. Nachhaltigkeit.
Alternative Geldmodelle als neuer Weg der endogenen Regionalentwicklung?
211 Seiten, 52 Abbildungen + Tabellen,  Pb. - ISBN 3-87998-446-8 | 21,90 Euro

Wachstums- und Schrumpfungseffekte zwischen unterschiedlichen Räumen werden durch den freien Markt nicht ausgeglichen, sondern verstärkt. Der Effizienz- und Wachstumsdruck des Geldes ist dabei zentral: die Verfügbarkeit von Geld, in ausreichender Quantität und Qualität, bestimmt die Entwicklungsfähigkeit von Regionen. Unterschiedliche Räume, mit unterschiedlichen "Geschwindigkeiten" und Effizienzniveaus stellen unterschiedliche Anforderungen an Geld.
Dies führt zu der Frage, ob unter den gegenwärtigen Vorraussetzungen eine nachhaltige Raumentwicklung, ein Angleichen regionaler Unterschiede, wie es von der Regionalentwicklungspolitik der Europäischen Union angestrebt wird, überhaupt möglich ist. Liegt hierin, in der Profitgewinnung durch räumliche Unterschiede, ein Wesensmerkmal des Kapitalismus?
Es werden eine Reihe unterschiedlicher Strategien und Konzepte vorgestellt, in denen Geld nicht als Spekulationsobjekt dient, sondern die Zirkulation von Waren zu ermöglicht, ohne in andere Regionen „davonlaufen“ zu können.

BERND SENF:
Der Tanz um den Gewinn
Von der Besinnungslosigkeit zur Besinnung der Ökonomie – Das neue AufklArungsbuch
2. Auflage Aug. 2005
204 S., zahlreiche Abb., Pb., ISBN 3-87998-448-4
EURO 19,90

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Bernd Senf legt hier mehrere Aufsätze über tiefere wirtschaftliche Ursachen globaler Fehlentwicklungen vor. In allgemein verständlicher Weise wird herausgearbeitet, dass die sich verschärfenden Krisen verankert sind in der problematischen Ermittlung des einzelwirtschaftlichen Gewinns, um den sich weltweit das Wirtschaften dreht. Darüber hinaus geht es um grundlegende Probleme des bestehenden Geld- und Zinssystems und um Geheimnisse und Konsequenzen der Geldschöpfung des Bankensystems. Aus der Analyse dieser Zusammenhänge ergeben sich Ansatzpunkte notwendiger Veränderungen, wenn eine weitere Zuspitzung der Krisen vermieden werden soll.

- Der Tanz um den Gewinn
- Kontroversen um das Geld – Geldschöpfung und die Macht der Banken
- FlieĂźendes Geld und Heilung des sozialen Organismus
- Börsenfieber und kollektiver Wahn

Helmut Creutz
Die 29 IrrtĂĽmer rund ums Geld
2004, 1. Auflage, 304 Seiten, 22,90 EUR

Was Geld wirklich bedeutet - Aufräumen mit einem Mythos

Beispielhafte Irrtümer: Bargeld spielt doch kaum noch eine Rolle. Zinsen muss nur derjenige zahlen, der Schulden macht. Inflation belebt die Wirtschaft. Bei Börsencrashs wird Geld vernichtet. Konjunktur und Arbeitslosigkeit werden nicht von Geld beeinflusst. Globalisierung ist unverzichtbar. Die größten Gewinner sind die Banken.

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Weltweit gibt es kaum etwas, womit wir so häufig umgehen wie mit Geld und worüber wir trotzdem so wenig wissen. Auch heute werden wir in Sachen Geld immer noch als Analphabeten aus der Schule ins Leben entlassen. Und auch in der Lebenswirklichkeit ist das Thema Geld mit vielen blinden Flecken behaftet, selbst in der Wirtschaftswissenschaft. Bestimmte Fehlstrukturen innerhalb unseres Geldsystems bleiben weiterhin undiskutiert, ebenfalls deren Auswirkungen auf den sozialen oder ökologischen Bereich. Selbst Problemfelder wie Arbeitslosigkeit, leere Kassen oder Wachstumszwang werden immer noch nicht mit den monetären Fehlstrukturen in Verbindung gebracht. Dazu existieren einfach immer noch zu viele Irrtümer. So glaubt man zum Beispiel bis heute, dass Zinsen für alle Sparer von Vorteil und Zinszahlungen nur für Kreditnehmer Belastungen sind. Auch die Geldschöpfung der Banken geistert noch immer durch die Köpfe, oder die Auffassung, dass Wirtschaftswachstum und Globalisierung unverzichtbar sind, dass Geld ein neutrales Tauschmittel ist und ohne Wirkungen auf die Tauschvorgänge. Selbst unser Wissen über Geld an sich ist immer noch mit Fehlvorstellungen behaftet.

Unterstützt von Tabellen und Grafiken klärt dieses Buch über die wichtigsten irrtümlichen Vorstellungen auf, über die Vorgänge um und mit unserem Geld.
 

Werner Onken:
Geld- und bodenpolitische Grundlagen einer Agrarwende
125 Seiten, Pb. - ISBN 3-87998-447-6 | 8,00 EURO

Während die industrialisierte Landwirtschaft des Nordens gigantische Lebensmittelüberschüsse produziert, hungern auf der Südhalbkugel der Erde Millionen von Menschen. Doch warum kommt die nötige Agrarwende nur so langsam voran? Werner Onken erläutert in diesem Buch, wie sehr sie durch das geltende Bodenrecht und das bestehende Geldwesen erschwert wird. Nach Rückblicken auf die Agrarpolitik im 19. Jahrhundert, im Nationalsozialismus und im Kommunismus sowie in der kapitalistischen Weltwirtschaft nach 1945 deutet er an, wie sich die Landwirtschaft nach einer Reform von Bodenrecht und Geldwesen innerhalb einer ’Marktwirtschaft ohne Kapitalismus’ zu einem bäuerlichen Ökolandbau ’zwischen Pferdegespann und Agrarfabrik’ entwickeln könnte.

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Roland Wirth
Marktwirtschaft ohne Kapitalismus -
Eine Neubewertungder Freiwirtschaftslehre aus wirtschaftsethischer Sicht
2003. 193 Seiten mit 5 Abbildungen
(St. Galler Beiträge zur Wirtschaftsethik 34)
ISBN 3-258-06683-3 | EUR 32.00

Bis heute fristet die Freiwirtschaft Silvio Gesells ein Schattendasein in der ökonomischen und politisch-philosophischen Debatte - zu Unrecht, wie diese Dissertation zeigt. Roland Wirth versucht, die Erkenntniskraft der theoretischen Ökonomie zu stärken, in dem er die spezifisch freiwirtschaftlich-monetäre Perspektive auf das kapitalistische Wirtschaftssystem würdigt. Mit der freiwirtschaftlichen Geldreform zeigt er einen attraktiven Weg in der Ordnungspolitik auf, mit dem der Grabenkampf zwischen staatsgläubig-keynesianischer und neoliberaler Ausrichtung in der Ökonomie überwunden werden könnte. Drittens werden die philosophischen und geistesgeschichtlichen Grundlagen der Freiwirtschaft erhellt und Perspektiven ihrer vernunftsethischen Erneuerung aufzeigt. Am Horizont gewinnt damit die faszinierende Leitidee einer liberalen Bürgergesellschaft Konturen.
Dr. Roland Wirth, geb. 1974, ist Lehrer für Wirtschaft und Recht sowie Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen.

Heiko Kastner
Mythos Marktwirtschaft -
Die irrationale Herrschaft des Geldes ĂĽber Arbeit, Mensch
und Natur

2002. 520 Seiten - ISBN 3-925895-81-7 | EUR 32,00.

Demokratie, Selbstbestimmung und Wohlstand für alle durch (Erwerbs-)Arbeit für alle – so lautet die Formel für das Fortschrittskonzept der Marktwirtschaft seit der Aufklärung. Heute stoßen soziale Sicherungssysteme und politische Handlungsspielräume immer deutlicher an die Grenzen des Geldes, von dem es doch so viel gibt wie nie zuvor. Zwischen der global dominierenden Macht des Geldes und seinem nicht einmal mehr papiernen Schein klafft eine geradezu unglaubliche Lücke. „Vertrauenskrisen“ in Aktien und Währungen entscheiden über das Ob und Wie von Unternehmen und Arbeitsplätzen, ja über das Schicksal ganzer Volkswirtschaften. Diese „Irrationalität“ ist der Ausgangspunkt einer zweiten, umfassenden Aufklärung. Über die begrenzte Sicht der ökonomischen Wissenschaft hinaus wird der eigentliche skandalöse Charakter der Geldwirtschaft deutlich. Ein notwendiges Buch, das Klarheit schafft und befreiende Alternativen aufzeigt.
Heiko Kastner, geb. 1966, ist Diplom-Politologe, Germanist und Kaufmann.

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