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Die Wirtschaft aus weiblicher Sicht
4. Tagung | 1998 | 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
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“Überall arbeiten Frauen mehr als Männer. Dabei leisten sie zwei Drittel ihres Arbeitspensums unbezahlt, während Männer für zwei Drittel ihrer Arbeitsleistung bezahlt werden. Im globalen Durchschnitt
verdienen Frauen 30 bis 40% weniger als Männer. 70% aller Armen in der Welt sind weiblich.” So steht es im Entwicklungsbericht der Vereinten Nationen.
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Auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking wurde über vielfältige Erscheinungsformen der weiblichen Armut diskutiert. Es blieb die Frage nach Wegen zu ihrer Überwindung. Die herrschende
Ökonomie ignoriert sowohl diese Problematik als auch die Antworten der älteren und der neueren Frauenbewegung. Weder die Ökonomie noch die Frauenbewegung haben bislang die Überlegungen zu einer
Anerkennung und Entlohnung von innerhäuslichen Familienarbeiten wahrgenommen, die es schon seit längerem als Teil von Denkansätzen zu einer Reform des Bodenrechts und des Geldwesens gibt. Die 4. Tagung
sollte an diese Gedanken zu einer wirtschaftlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern erinnern und darüber einen Dialog mit der Ökonomie und der Frauenbewegung anregen.
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Die einzelnen Beiträge:
Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen: Hauptströmungen in der älteren und neueren Frauenbewegung
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Prof. Dr. Maria Mies: Lohnlose Arbeit, Wachstumswirtschaft und Subsistenzperspektive
Wera Wendnagel: Die Frauenfrage in der männlichen Ökonomie
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Abendrunde im Klosterkeller - in der Mitte Wera Wendnagel
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Pausengespräch auf der Terrasse
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Besuch im Clara-Zetkin-Museum in Birkenwerder
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Veröffentlichungen der Tagungsbeiträge: Alle Tagungsbeiträge sind in der 118. Folge (September 1998) der “Zeitschrift für Sozialökonomie” erschienen. Als Ergänzung dazu erschien eine Broschüre “Umrisse einer weiblichen und männlichen Ökonomie” von Werner Onken (Lütjenburg 1998).
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