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Geld und Kultur
8. Tagung | 2002 | 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
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Die Beziehungen zwischen Kultur und Geld sind vielfältig. Geld ist Geschöpf der Kultur und fördert seinerseits kulturelle Entwicklung. Geld kann aber auch Kultur zerstören und ist deshalb häufig
Gegenstand kritischer Betrachtung in Literatur und bildender Kunst. Die Tagung behandelt einen Ausschnitt dieser vielfältigen Beziehungen – nämlich die Frage, wie mit dem Ziel optimaler menschlicher Entfaltung und
Schonung der Natur ausreichend Geld in die Kultur gelenkt werden kann. Denn hier liegen schier unbegrenzte Wachstumsfelder, während wir mit der Produktion materieller Güter an ökologische Grenzen stoßen. Zur
Frage der Finanzierung von Kultur wurde auf der Tagung sowohl die Kulturgeschichte befragt als auch die gegenwärtigen Bestrebungen, Kultur entweder öffentlich oder kommerziell zu organisieren. Kultur scheint indes
wesentlich eine eigene Geldquelle zu brauchen, die sich selbstlos und freilassend zur Verfügung stellt. Mancherlei Initiativen weisen schon den Weg dahin. Der Hoffnung der Veranstalter entsprechend machten einige
Teilnehmerinnen und Teilnehmer diese Tagung auch selbst durch eigene Erfahrungsberichte sowie durch Rezitationen und das Zeigen von Bildern zum Thema ‚Geld’ zu einem kulturellen Ereignis. Während der Tagung wurde
eine weitere Ausstellung des Berliner Antikriegsmuseums und der Friedensbibliothek gezeigt: „Gegen den Strom – Beispiele von Zivilcourage. Bilder und Texte von Eugène Atget, Hermann Stöhr, Rose Ausländer und Hugo
Sonnenschein”.
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Vorstellungsrunde am ersten Abend
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Die einzelnen Beiträge:
Prof. Dr. Wolfgang Pircher: Symbolon und Diabolon – Kulturfördernde und kulturgefährdende Wirkungen des Geldes
Dr. Karla Fohrbeck: Die öffentliche und kommerzielle Finanzierung von Kultur
Fritz Andres: Wie die Kultur und mit ihr die Gesellschaft durch Schenkungen gedeihen könnten
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Private und öffentliche Kulturfinanzierung Angaben für Deutschland im Jahr 2000 in Millionen Euro
„Private Geldgeber” sind Unternehmen und Privatpersonen Quelle: Arbeitskreis Kultursponsoring, z.T. Schätzungen Grafik: Gauke |
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Fritz Andres (links) und Thomas Betz
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Christof Lützel: Eine Initiative auf dem Weg – Die Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (GLS) Info > PinnWand
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Szenische Lesung des Stücks „Der Rattenfänger - Ein Hamelner Totentanz” von Michael Ende (Stuttgart 1993)
von Ilse Grüsser, Albrecht Grüsser, Solveig Grüsser, Thomas Kardolsky und Gerhard Petzholtz mit Flötenimprovisationen von Ariane Grüsser
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