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Grundeinkommen fĂĽr alle ?
12. Tagung | 2007 | 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
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Technische Intelligenz und entsprechend gestiegene Produktivität haben in greifbare Nähe gerückt, was die Menschheit seit langem erträumt: Durch ein Grundeinkommen von materieller Existenzangst befreit sich selbstbestimmt betätigen zu können. Mit unterschiedlichen Begriffen und Inhalten (Mindesteinkommen, negative Einkommensteuer, Bürgergeld, Grundsicherung, bedingungsloses Grundeinkommen) wird hierüber eine zunehmend breite und kontroverse öffentliche Diskussion geführt.
Kritische Fragen drängen sich in der Tat auf, und zwar nicht nur zur Finanzierung, sondern auch grundsätzlicher Art: Wie können wir Menschen mit solcher Freiheit umgehen? Wo bleibt die
Leistungsgerechtigkeit? Werden wir vollends abhängig vom Staat und wird sich dieser nach außen umso härter abschotten? Über Freiheit und Menschenwürde bis hin zu Erziehungsgehalt,
Ökoumlage und Trennung von Arbeit und Einkommen haben die veranstaltenden Organisationen schon bisher ähnliche Vorstellungen wie die Mitglieder des Netzwerks Grundeinkommen. Zu klären, wie sich die jeweiligen
Anliegen zusammenfügen und inhaltliche wie strategische Kooperationen ermöglichen, stellte sich als lohnende Aufgabe. Deshalb lag es nahe, dem Thema „Grundeinkommen“ eine Tagung zu widmen und sie zusammen mit
prominenten BefĂĽrwortern dieser Idee durchzufĂĽhren.
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Die einzelnen Beiträge:
Prof. Dr. Roland Geitmann Grundeinkommen – eine Idee mit einer langen Vorgeschichte
Prof. GĂĽnther Moewes
Befreiung von Qualarbeit – Jahrtausendtraum der Menschheit
Ronald Blaschke (Sprecher des Netzwerks Grundeinkommen) Aktuelle Modelle des Grundeinkommens
Ralph Welter (Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung) Bedingtes Grundeinkommen – Instrument für eine Solidarische Marktwirtschaft
Dipl.-Math. Alwine Schreiber-Martens Ein
Grundeinkommen fĂĽr alle aus Abgaben fĂĽr die Nutzung der Naturressourcen
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V.l.n.r.: Fritz Andres, Ronald Blaschke, Ralph Welter und Alwine Schreiber-Martens
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Isabel Neuenfeldt und Klaus Hugler: „Sich fügen heißt lügen“ – Ein Erich-Mühsam- Portrait mit Liedern und Texten
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