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Sozialdarwinismus in der Geld- und Bodenreformbewegung?  

In den in der Übersicht zum Kapitel 1 „Konkrete Anlässe 2006 – 2008“ aufgeführten Publikationen wird der Geld- und Bodenreform auch vorgeworfen, von der Ideologie des Sozialdarwinismus durchsetzt zu sein. Der Titel von Silvio Gesells Hauptwerk „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ (1916/1920) lässt einen Einfluss der – damals durchaus fortschrittlichen – Evolutionstheorie erkennen. Gesells Menschenbild entsprach jedoch keineswegs dem, was seit der menschenverachtenden Herrschaft des Nationalsozialismus vielfach unter dem Begriff „Sozialdarwinismus“ verstanden wird.

● Eine ausführliche Darstellung des Einflusses der Evolutionstheorie auf die Geld- und Bodenreform, ihrer Einordnung in das von links bis rechts reichende politische Spektrum des Sozialdarwinismus sowie ihrer Suche nach einem anderen Menschenbild enthält der folgende Text:

Kritik & Antwort_4.1 Werner Onken: Vom Sozialdarwinismus zur Solidarischen Ökonomie – Kritische Aufarbeitung des Einflusses der Evolutionstheorie auf die Geld- und Bodenreformbewegung

● Im Anschluss hieran beschäftigten sich die „Christen für gerechte Wirtschaftsordnung“ (CGW) und die „Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung“ (INWO) im Mai 2008 in Birkenwerder bei Berlin mit dem Thema:

Kritik & Antwort_4.2 Vom Kampf ums Dasein zu Fairness und Solidarität | Bildbericht der Tagung